Ich bin gelernte Industriekauffrau und arbeite seit 2004 als freie Autorin für verschiedene Zeitschriften. Gern geschrieben habe ich schon immer. Meistens Briefe. Und dann noch: Zeitungen für die Kuscheltiere, die meiner Freundin Ulrike und mir am Herzen lagen. Ansonsten haben Ulrike und ich die wildesten, romantischten, spannendsten ... Geschichten lange einfach nur gespielt. In Reihen. Von der Hochzeit gings zur Silberhochzeit von Königin Tettinchen und Rockstar Wuffi. Und Barbies wurden auch mal geschieden und mussten neu heiraten. (Schließlich hatten wir nur einen „Ken“ zur Verfügung!) Zum professionellen Schreiben kam ich durch meine Söhne und durch meine Kollegin Heidemarie Brosche. Als von ihr keine Glossen mehr gedruckt wurden und die ihrer Nachfolger mich nicht berührten oder entlasteten, packte es mich und ich schrieb auf, was ich an Lustigem im Mutteralltag erlebte. Diese Geschichten konnte ich verkaufen und hatte damit einen Fuß im „Schreibgeschäft“. Heute bin ich Chefredakteurin der Federwelt. Wenn mir neben der Arbeit als Redakteurin noch Zeit bleibt, ersinne ich Geschichten für Kinder, arbeite als (zertifizierte) Freie Lektorin (ADB, heute ADM), gebe Seminare oder berate andere Autorinnen und Autoren.
Als (freie) Autorin schreibe ich Sachtexte,
Glossen, Rat gebende Artikel und Geschichten für Kinder. Zudem führe ich
Interviews und verfasse Unterlagen zu meinen Seminaren.
Als Kinderbuchautorin werde ich vertreten von:
Gerd F. Rumler –
Autoren- und Projektagentur.
Als Freie Lektorin ist es mein Job, die Qualität von Texten zu beurteilen und
konkrete Rückmeldung zu geben, was sich wo noch ändern ließe (sprachlich, inhaltlich
und formal), um die Qualität zu verbessern. Woran lässt sich Textqualität messen,
möglichst objektiv? Zum Beispiel an den Anforderungen, die Verlage stellen und an
den Erwartungen, die eine bestimmte Zielgruppe hat. Die Zielgruppe, das sind die
Leserinnen und Leser, die Sie mit Ihrem Text ansprechen wollen. Wenn Sie Interesse
an mir als Lektorin haben, lautet eine meiner ersten Fragen daher oft: „Für wen
haben Sie den Text geschrieben?“
Ich bin Chefredakteurin der Federwelt, das
heißt, ich darf entscheiden, welche Beiträge in der Federwelt erscheinen und ich
mache „meinen“ Autorinnen und Autoren Vorschläge, wie sich ihre Texte noch ein wenig
besser lesen ließen. Dabei merze ich auch Vertipper aus und achte darauf, dass alles
nach Duden-Empfehlung geschrieben ist. Vertipper bringt übrigens fast jeder Autor in
seine Texte ein, ich auch, wenn ich schreibend tätig bin, weil jeder für die eigenen
Texte irgendwann blind wird. Im Grunde sorge ich also ein bisschen mit dafür, dass
„meine“ Autorinnen und Autoren einen glänzenden, öffentlichen Auftritt hinlegen.
(Immer, wenn WM ist.)
(Vor 6 Uhr.)
(Zu Hause nie.)